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Asche

 

Asche ist ein uraltes Realsymbol für Vergänglichkeit und Hinfälligkeit. Ein Häufchen Asche bleibt übrig, wo Leben war. Zugleich ist sie ein Zeichen der Trauer, und Erinnerung an Menschen, an Verbranntes, Vergangenes – an all das, was uns lieb und wichtig war. Da menschliches Versagen und Schuld blühendes Leben immer wieder in Schutt und Asche legen, ist sie auch zum Sinnbild der Reue , Buße und Umkehr geworden. In Sack und Asche ging das Volk Israel, um einen Neuanfang zu setzen.

In Jesus Christus ist Gott in unsere Asche gekommen! Im Glauben und Vertrauen an ihn werden wir unsere Vergänglichkeit, Versagen, Schuld und Trauer… annehmen können und überwinden durch seine Überwindung, seine „Auferstehung aus der Asche“ am Ostermorgen! Diese Auferstehung gilt uns! Sie wird sich auch an uns auswirken! Deswegen beginnt die Österliche Zeit mit dem Ascher-Mittwoch. Wir bekennen unsere Umkehr, Reue und Treue im Glauben an unsere Erlösung; im Ostergeheimnis trauen wir uns ganz in Gottes Hand – darauf sind wir getauft!! – Im Empfang der gesegneten Asche auf unser Haupt bekennen wir uns dazu; – zur Rettung aus der Asche – aus unserer „getauften“ Asche!

 

Text, Bild und Gestaltung: Priester Manfred Alt             Bild: Heilige Asche am Aschermittwoch in der Heimkirche Gengebach- Fußbach                                    www.quellzeit.de